[/et_pb_code][/et_pb_column]
[/et_pb_row] [/et_pb_section]

Allgemeine Informationen über Ladestationen für ein Elektrofahrzeug

Eine Ladestation ist für ein E-Auto essentiell – sei es Unterwegs oder Daheim. Sie wurde speziell für Elektroautos konzipiert, um diese schnell und komfortabel aufzuladen. Generell unterscheidet man 2 Arten an Ladestationen. Zum einen gibt es die Ladesäule/Ladestation im öffentlichen Raum und zum anderen die im privaten Bereich.

Die Ladestationen im privaten Bereich werden oft auch als Wallbox bezeichnet, da sie vornehmlich an der Wand (engl. Wall) installiert werden. Eine Wallbox ist meist kompakt aufgebaut und nimmt dadurch wenig Platz ein (Siehe Bild).  Der Anschluss erfolgt über das Hausnetz und ermöglicht das Aufladen des E-Auto im privaten Bereich. Ladestationen im öffentlichen Raum sind oft größer dimensioniert, wobei es auch Ausnahmen z.B. in Parkgaragen gibt. Beim Kauf eines E-Autos ist oft ein Ladekabel inkludiert, welches meist nur zum laden an Schuko oder Kraftsteckdosen gedacht ist. An Wallboxen oder öffentlichen Ladestationen kommt es nur sehr selten zum Einsatz. Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit der Ladestation für den privaten Bereich. Zur besseren Unterscheidung Wallbox genannt.

 

Warum eine Wallbox (private Ladestation):

Eine Wallbox bietet ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort. Die maximale Leistung, mit welcher geladen werden darf – oder unter Umständen geladen werden möchte – kann entsprechend angepasst werden. Einige Ladestationen haben zusätzliche Funktionen wie z.B. Ladeüberwachung, Stromzähler, WLAN, usw. Da bei den meisten Wallboxen bereits ein Ladekabel inkludiert ist, kann man sich diese, wie eine Zapfsäule vorstellen. Das Laden zu Hause wird damit sehr simpel und komfortabel. Einfach anstecken und los geht’s – Plug ‘n Play.

Voraussetzung für eine Wallbox:

Eine wichtige Voraussetzung für eine eigene Wallbox ist eine geeignete Fläche mit Stromanschluss. Für die Installation und den Anschluss empfiehlt der EMC unbedingt einen konzessionierten Elektriker. Bevor ein entsprechendes Modell angeschafft wird, sollte ein Termin vor Ort mit dem Elektriker vereinbart werden, um die Gegebenheiten zu besprechen. Dabei wird u.a. geprüft, ob der vorhandene Hausanschluss ausreicht, oder ob eine Aufstockung beim örtlichen Energieversorger beantragt werden muss. (i.d.R. nicht erforderlich) Entscheidend hierfür ist u.a. die Ladeleistung, über die das E-Auto verfügt und weitere Verbraucher im Haus, welche den Hausanschluss stärker belasten (z.B. Sauna, Poolheizung, größere Maschinen etc.).

Grundlagen – Ladeanschlüsse:

Ein E-Auto kann aber auch an gängigen Anschlüssen geladen werden.

Schuko: Ist eine normale Haushaltssteckdose/Schutzkontakt-Steckdose die auf 230V/10 Ampere ausgelegt ist. -> nicht für die dauerhafte Nutzung geeignet!

CEE-blau: Wir auch als „Camping-Dose“ bezeichnet die auf 230V/16 Ampere ausgelegt ist.

CEE-rot 16A: Ist der sogenannte „Starkstromanschluss“ die auf 400V/16 Ampere ausgelegt ist.

CEE-rot 32A: Ist der sogenannte „Starkstromanschluss“ die auf 400V/32 Ampere ausgelegt ist.

Die oben genannten Lösungen funktionieren im “Notfall” oder bei nichtvorhandensein einer Wallbox sehr gut. Allerdings ist die Schukodose nicht für eine Dauerbelastung geeignet. 3,6 kW Dauerlast führt zu einer erhöhten Wärmeentwicklung und kann im schlimmsten Fall zum schmelzen der Kunststoffdose führen. Wird ein E-Auto an Schuko geladen, sollte die Dose regelmäßig kontrolliert und ggf. die Klemmen nachgezogen werden. Generell gilt, sämtliche Steckerlösungen regelmäßig zu kontrollieren.